
Der Körper ist der Schlüssel! 🗝️✨
- Nadine Kausen

- vor 18 Stunden
- 6 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 10 Minuten
Ich habe eine wunderbare Freundin, ihr Name ist Katerina. Wir haben uns vor ca. 17 Jahren kennen- und lieben gelernt. Wir haben parallel unsere Kinder großgezogen, haben schon miteinander gearbeitet, viel kreativ mit Naturmaterialien gebastelt und sind gemeinsam ausgegangen. Aber vor allen Dingen haben wir uns ausgetauscht. Und zwar über Gott und die Welt -und die Universen, Dimensionen, die Natur und ihre Wesen, über die verborgenen Talente der Menschen und dass es mehr geben muss, zwischen Himmel und Erde.
Mit ihr kann ich in Leichtigkeit stundenlang reden, philosophieren, diskutieren, träum
en. Wir stehen uns bei. Aber nicht in dem wir bei jedem Ärger, den wir uns erzählen, Stellung beziehen und ausnahmslos auf der Seite unserer Freundin sind, sondern weil wir versuchen die Gefühle zu reflektieren. Wir ergründen zusammen, warum die eine Ärger hat, welcher Teil in ihr sich verletzt fühlt und was helfen könnte, damit sie sich wieder besser fühlt und sich nicht aufgibt oder im Ärger verweilt oder aufhören kann gegen wen und was auch immer zu kämpfen oder oder oder. Für mich fühlt sich diese Freundschaft wirklich sehr bereichernd an!

Jedenfalls haben wir uns letztens im Garten zum Sonnen getroffen. Endlich ist es warm in Deutschland und wie immer seit ein paar Jahren, gab es kaum Frühling und ohne Übergang knallen plötzlich sommerliche Temperaturen auf uns nieder. Zum glück sind wir Menschen so flexibel und anpassungsfähig 😉. Jedenfalls brachten wir uns zu Anfang auf den neuesten Stand, wer was gerade so macht, was uns beschäftigt und dann öffnete sich wieder der Raum zwischen uns und wir tauchten ein.
Mein Thema ist aktuell die Perimenopause. Eine Woche lang stand mein ganzes System kopfüber. Ich hatte Schlafprobleme, anscheinend hohen Blutdruck, die Verdauung war echt nicht normal, mein Kreislauf schwankte, meine Zähne wurden empfindlicher, meine Periode stand vor der Tür und ich spürte so einen Druck im Hals und wusste gleich, das muss die Schilddrüse sein. Am fünften Tag bin ich zum Arzt, der stellte den erhöhten Blutdruck fest und schickte mich weiter zur Radiologie, weil ich gleich die Schilddrüse erwähnte, dort holte ich mir also einen Termin... -der ist dann im Oktober 😂.
Oh je, so spät und meine Frauenärztin war im Urlaub.
Also gut, dann ist es klar, ich muss erst einmal allein zurecht kommen und die Verantwortung bei mir lassen und auf Forschungsreise gehen. Schließlich habe ich ja die "Krankheitsmatrix" (Erklärungen dazu findest du hier:
https://www.mediale-beratung-schmetterling.de/post/verhaltensmuster-durchbrechen-energetische-reise ) durchbrochen und sollte im Stande sein, mich selbst zu halten und zusammen mit meinem Körper zu arbeiten, um wieder zurück ins Gleichgewicht zu kommen. Das tue ich gerade, deswegen kann ich noch nicht so viel dazu mitteilen. Wer weiß, vielleicht gibt es dazu auch noch einen extra Beitrag...
Katerina hat auch schon seit Jahren immer wiederkehrende oder sogar andauernde Probleme mit und in ihrem Körper. Sie achtet vielleicht noch mal aus einer anderen Sichtweise auf ihren Körper, da sie Physiotherapeutin ist. Sie ist ebenfalls davon überzeugt, dass der Körper mit uns spricht und dass er bestimmt ziemlich intelligent ist und im Grunde auf alle Fragen, die wir haben, eine Antwort liefern kann. Allerdings muss auch sie erst die Antworten und die Zeichen, die er ihr eindeutig zeigt, verstehen lernen.
Und dann tauchten wir richtig ein. Das war der Startschuss für ein sehr interessantes Thema!

Sie sagte nach einer kurzen Nachdenkpause: "Der Körper ist der Schlüssel!" und dass sie diesen Satz irgendwo gelesen oder gehört hatte. Sie hat ihn wohl nicht gleich begreifen können, aber etwas in ihr regte sich und wurde hellhörig und schrieb den Satz auf. Fortan war das ihr Leitfaden und ihre Motivation, mal bewusst und mal unbewusst. Also machte auch sie sich auf die Reise, aber es dauerte mehrere Jahre, Schmerzen und Erfahrungen bis das Verstehen ihrer eigenen Körperintelligenz ein Stückchen greifbarer wurde.
Und dann erzählte sie über ihre Erfahrungen, dass sie Jahrzehnte lang ihren Körper gezwungen hat zu funktionieren. Sie ist immer wieder über seine Grenzen gegangen und dass das mittlerweile überhaupt nicht mehr geht. Ihr Körper reagiert dann eindeutig und sie kann sich einfach nicht mehr auf den Beinen halten. Sie muss sich hinlegen und einfach ausruhen. Eine Zeit lang hat sie versucht Übungen oder Techniken anzuwenden, von denen sie gelesen oder gehört habe, die den Körper unterstützen. In der Hoffnung, davon erholt er sich.

Jedoch Katerinas Körper fand es anscheinend gar nicht angebracht und wurde somit wieder übergangen und Grenzen wurden nicht bemerkt und trotzdem zwang sie es ihm auf. In dem Moment, als sie dies äußerte, kreischten plötzlich die Schwalben über uns. Ich bin der Meinung, das war ein klarer Hinweis und Bestätigung - Katerina lag richtig, was ihren Körper betrifft! In ihrer Geschichte ging es weiter, dass ihr Körper nach den angelernten Übungen erneut mit Schwäche und Schmerzen reagierte. Bis sie begriff, dass sie einfach nur nach innen schauen und genau erspüren soll, was ihr Körper denn jetzt wirklich machen möchte oder braucht.
Auch als Physiotherapeutin ist ihr immer wieder aufgefallen, dass wir Menschen unseren Körper nur als etwas wahrnehmen, das halt funktionieren muss und wenn er nicht funktioniert, wollen wir Symptome ausschalten. Aus meinen eigenen Erfahrungen sind es Gründe, die meine Prägungen widerspiegeln oder die von Gefühlen wie, Scham oder Angst begleitet werden. Schließlich habe ich Aufgaben zu erledigen. Ich muss Geld verdienen und trage auf der Arbeit Verantwortung, ich bin Hausfrau und Mutter und muss mich um viele andere Dinge kümmern und mittragen. Ich möchte aber auch meinen Hobbys nachgehen, damit ich wenigstens einen Teil meiner Bedürfnisse stillen kann und weil das in meinem Fall, Singen und Tanzen ist, brauche ich dazu auf jeden Fall einen gut funktionierenden Körper! Ja und wenn ich dann also "krank" werde oder Weh-Wehchen mich einschränken, dann übergehe ich diese Signale aus Scham, Angst und Verantwortung anderen gegenüber.

Katerina hatte dafür ein treffendes Beispiel. Sie verglich uns Menschen oder vielmehr den
Körper mit einem Auto und die Symptome mit einer roten Signalleuchte, die aufblinkt, wenn etwas zum Beispiel in Dysbalance gerät. Also fahren wir unser Auto und plötzlich leuchtet die rote Symptom-Lampe. Anstatt der Sache auf den Grund zu gehen, wollen wir lieber weiterfahren und drehen die rote Lampe einfach raus, damit sie nicht weiter stört. So lassen wir uns beispielsweise schmerzstillende Medikamente verschreiben, damit wir weiterhin funktionieren können – und erhalten somit den Kreislauf des Funktionieren-Müssens aufrecht. Anstatt endlich damit anzufangen, dem Schmerz ins Gesicht zu sehen.
Nun ja, wenn man allerdings schon zu lange mit der rausgedrehten Lampe rumgefahren ist, sind Sofortmaßnahmen und Medikamente auf jeden Fall der erste und richtige Schritt! Der zweite Schritt, den ich dir ans Herz legen möchte, ist innezuhalten, um dich zum Beispiel zu fragen: "Vor was laufe ich davon?" oder "Welche Themen und wahren Gefühle verstecken sich hinter meinem körperlichen Schmerzen?".
Ich finde die Aussage von Katerina wirklich interessant, die klarmachte, dass ihr Körper "GEZWUNGEN" wurde, Übungen und Anwendungen über sich ergehen zu lassen, die als hilfreich weitergegeben oder sogar verkauft wurden. Natürlich gibt es genügend Anwendungen, die zumindest eine gewisse Zeit lang eine Verbesserung bewirken. Katerinas Körper allerdings fing nach jahrelangem, gut gemeintem Zwang trotzdem an zu streiken - bis sie endlich auf die Idee kam, ihren Körper direkt zu fragen. Sie probierte einfach die Ideen aus, die dann in ihrem Geiste entstanden und folgte ihrer Intuition. Es funktionierte, yippiiiiiieh!. Und das ist quasi der Schlüssel zu deinem Körper - bis du irgendwann vielleicht selbst realisierst: Der Körper ist der Schlüssel!

Im Gespräch meinte sie, dass gerade auch in ihrer Mittagspause in der Physiotherapiepraxis, das bewusste Atmen und Ruhe, wirklich was
gebracht haben - und dass ihr Körper seitdem abends nicht mehr einfach das Handtuch wirft und sie buchstäblich zwingt, sich hinzulegen, weil er schlichtweg nicht mehr kann.
Durch ihre Erfahrungen empfiehlt sie also, dem inneren Gefühlen zu folgen, intuitiv abzuwägen und vor allem, der Leichtigkeit zu folgen!!! Und plötzlich hupte im Gespräch ein Auto. Das deute ich jetzt mal als tatkräftiges Signal! "Folge deiner Leichtigkeit!"
Selbst wenn die Leichtigkeit momentan noch sehr belastet ist von Schmerz oder anderen Hindernissen, die Leichtigkeit fängt in deiner Vorstellungskraft an, unterstützt von deiner Erfahrung, so dann folgt der Körper dem Geiste. Auch wenn der Weg noch lang zu sein scheint - bleib mutig und offen für deine Intuition!
In unserem Gespräch im Garten reden wir oft von "den Menschen". Damit sind also alle Menschen gemeint, die sich angesprochen fühlen, die das auch schon durchgemacht haben. Somit meinen Katerina und ich natürlich auch uns selbst 😉. Denn auch wir sind auf der Reise nach Erkenntnis und Ganzheit. Immer folgend dem Ruf unserer Intuition, unserer Seele uns weiter und weiter zu entfalten. Denn in der Entfaltung entsteht der Raum der Verbundenheit zu dir und deiner ureigenen Seelenenergie, die unendlich viel Kraft und Liebe in sich trägt!
Nun wünsche ich dir ein nettes Gespräch mit uns im Garten und vielleicht magst du uns
auch deine Meinung mitteilen, auch wenn sie konträr zu unserer ist, vielleicht wachsen wir gemeinsam weiter. Denn das Gesprochene von Katerina und mir ist eine Momentaufnahme und nicht die absolute Wahrheit. Folge lieber deinem inneren Gefühl und prüfe stets mit diesem, ob es auch deiner Wahrheit entspricht.
Eine wunderschöne Zeit für dich, bis bald
Nadine 🦋


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